
Vortragsschiene 1
| Workshop Nr. | Referent*in Institution | Titel | Raum |
|---|---|---|---|
| V1 | Harald Scherello und Melanie Weber SEB der BR Arnsberg | ‘Stark im Wandel!’ Gesundheitsmanagement mit der PERMA-Formel | Mensa |
| V2 | Dr. Jennifer Igler TU Dortmund | Intelligenz entschlüsselt: Fluide und kristalline Anteile in Theorie und Praxis Der Vortrag gibt einen Überblick über die Konzepte fluider und kristalliner Intelligenz und grenzt beide theoretisch voneinander ab. Anschließend werden gängige Verfahren zur Erfassung dieser Intelligenzformen vorgestellt und kritisch eingeordnet. Abschließend werden praxisnahe Beispiele diskutiert, die veranschaulichen, wie sich homogene oder heterogene Ausprägungsprofile fluider und kristalliner Intelligenz zeigen können. | Lehrerzimmer |
| V3 | Henrike Wittenbreder Europaschule Hemer | Neue Autorität in der Schule: Haltung klären, Bündnisse stärken, gemeinsam wirksam werden“ Der Vortrag beleuchtet die Prinzipien der Neuen Autorität mit besonderem Fokus auf die Verortung der eigenen professionellen Haltung. Ausgehend davon wird die Frage aufgeworfen, wie tragfähige Bündnisse mit allen am Schulleben Beteiligten – Kollegium, Schulleitung, Schüler:innen und Eltern – aufgebaut werden können. Anhand von Fragen und Impulsen sollen die Teilnehmenden darüber ins Gespräch kommen, wie z.B. Präsenz, Transparenz und gemeinsame Verantwortung zu mehr Handlungssicherheit im Alltag beitragen können. | Turnhalle |
Vortragsschiene 2
| Workshop Nr. | Referent*in Institution | Titel | Raum |
|---|---|---|---|
| V4 | Dr. Morsi Abdallah KJP Lüdenscheid | Nicht nur Schwänzen: Schulabsentismus verstehen und nachhaltig begegnen – das KoopASSIST-Modell Lüdenscheid Der Klinikdirektor und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum Lüdenscheid gibt in seinem Vortrag einen umfassenden Einblick in das Thema Schulabsentismus aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht. Dabei werden die vielfältigen Ursachen beleuchtet, die zu schulvermeidendem Verhalten führen können – von psychischen Belastungen über familiäre Einflussfaktoren bis hin zu schulischen Herausforderungen. Ebenso werden typische Verläufe und Dynamiken sowie unterschiedliche Erscheinungsformen des Schulabsentismus dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf diagnostischen und therapeutischen Abläufen sowie auf praxisorientierten Maßnahmen, die eine nachhaltige Rückkehr in den Schulalltag unterstützen sollen. Dr. Abdallah ergänzt den Vortrag um aktuelle Versorgungskonzepte in Lüdenscheid und stellt die Zusammenarbeit verschiedener Akteure auf kommunaler Ebene vor. In diesem Zusammenhang wird auch das Modell „KoopASSIST“ präsentiert, das auf eine strukturierte und koordinierte Unterstützung im Umgang mit Schulabsentismus abzielt. Darüber hinaus informiert er über die derzeitige kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungssituation sowie über die Indikationen für eine gezielte kinder- und jugendpsychiatrische und psychotherapeutische Behandlung bei betroffenen Kindern und Jugendlichen. | Turnhalle |
| V5 | Katharina Thimm Ev. Schulreferat Lüdenscheid-Plettenberg | Abschied gestalten – Übergänge erleichtern Regelmäßige Abschiede wie die Schulentlassung werden in Förderschulen routiniert in wertschätzenden Feiern gestaltet. Schwerer fällt aber das Abschiednehmen in Konfliktfällen (z.B. zwischen der Schule und den Erziehungsberechtigkten) oder bei Tabuthemen wie Tod, Inobhutnahme, Gefängnis, Scheidungen mit plötzlichem Umzug, Schulformwechseln … Kinder brauchen aber auch in diesen Fällen liebevoll gestaltete, transparente Abschiede, um sich möglichst gut auf neue Situationen einstellen zu können. Dies gilt für das sich verabschiedende Kind oder die Bezugsperson ebenso wie für die verbleibende Gruppe. Die Referentin beleuchtet den pädagogischen und soziologischen Sinn von Übergangsritualen und stellt Beispiele aus der Praxis vor, die Kindern Handlungsmöglichkeiten eröffnen, Abschiede zu gestalten und zu verarbeiten. | Lehrerzimmer |
| V6 | Nadine Held Lars Jekosch Schule an der Höh Lüdenscheid | Anders GRENZWERTEN! Eine Einladung, eigenes pädagogisches Handeln neu und divers zu hinterfragen. Kinder und Jugendliche mit der Diagnose ASS fordern uns in Schule oft massiv heraus. Für die Arbeit in der Schule und in multiprofessionellen Teams sollen „Grenzen“ sichtbar und spürbar gemacht werden, um die eigene Haltung zu Werten und zum Bewerten von Verhalten zu reflektieren. | Mensa |