Gespräche mit Eltern mit geringen Deutschkenntnissen

In zahlreichen Situationen im Schulalltag kann es erforderlich sein, dass Gespräche mit Eltern, die nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, durch übersetzende Personen unterstützt werden. Dies können beispielsweise Elternsprechtage, sonstige Elternberatungen oder Gespräche im Rahmen eines Verfahrens nach AO-SF sein.

Für unterschiedliche Gesprächssituationen und -anlässe stehen unterschiedliche Angebote zur Verfügung.

  • Sprachmittler*innen aus dem Laien-Sprach-Mittlungspool (ehrenamtliche Laien-Dolmetschung). Die Vermittlung wird über die Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachdienst 56 –Bildung und Integration organisiert. Die ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen sind keine vereidigten Dolmetscherinnen, weshalb eine Übersetzung bei rechtsverbindlichen Anlässen (z. B. Abschlussgespräch im Verfahren nach AO-SF) ausgeschlossen ist. Alle weiteren Gespräche im Zuge des Verfahrens können jedoch auf diesem Wege begleitet werden.
  • Für Gespräche, die Rechtssicherheit bedürfen, kann auf die Dolmetscherangebote des Schulamts zurückgegriffen werden. Das Angebot besteht bisher für Grundschulen und Förderschulen.